titelbild

Unbegleitete minderjährige Asylsuchende

„In einer Zeit der beispiellosen Massenflucht und –vertreibung brauchen wir eine ebenso beispiellose humanitäre Unterstützung und ein erneuertes globales Bekenntnis zu Toleranz und Schutz für Menschen auf der Flucht vor Krieg und Verfolgung"

UN-Flüchtlingskommisar Antonio Guterres

Unbegleitete minderjährige Asylsuchende (UmA) sind Menschen, die noch nicht volljährig sind und ohne sorgeberechtigte Begleitung aus ihrer Heimat in ein anderes Land flüchten oder dort zurückgelassen werden.

 

Gründe hierfür können sein

  • Krieg
  • Bewaffnete Konflikte
  • Zwangsheirat / Zwangsbeschneidung
  • Wirtschaftliche Not
  • Gewalt in der Familie
  • Einsatz als Kindersoldaten

 

Nach der Inobhutnahme durch das Jugendamt werden Entwicklungsstand, Alter, Gesundheitszustand etc. festgestellt, sowie recherchiert, ob sich Familienangehörige in Deutschland aufhalten.

Mit der Entscheidung durch das Jugendamt über die geeignete Hilfe erfolgt entweder bei der GfFH als Träger von Einrichtungen oder bei anderen freien Trägern mit vergleichbaren Angeboten innerhalb des Landkreises die Anfrage auf Aufnahme und Betreuung.

Parallel dazu wird beim Familiengericht die Bestellung eines Vormundes eingeleitet.

Die GfFH bietet minderjährigen unbegleiteten Asylsuchenden im Landkreis Waldshut neben der stationären Betreuung auch die ambulante Begleitung an, z.B. bei der Aufnahme in einer Pflegefamilie oder bei der Verselbständigung in der eigenen Wohnung.